Der Erstkontakt entscheidet über das Mandat.
Wer anwaltliche oder steuerliche Hilfe sucht, befindet sich meist in einer angespannten Lage: eine Kündigung, ein Bescheid mit Frist, ein Unfall, eine Betriebsprüfung. In dieser Lage ruft kaum jemand nur eine einzige Kanzlei an. Erreichbarkeit ist deshalb oft das erste, faktische Auswahlkriterium, noch vor Spezialisierung und Empfehlung.
Gleichzeitig ist eine Kanzlei in genau den Stunden schlecht erreichbar, in denen angerufen wird. Mandantengespräche, Gerichtstermine, konzentriertes Arbeiten an einem Schriftsatz: All das verträgt keine Unterbrechung. Die Folge ist ein struktureller Widerspruch zwischen der Arbeit am Mandat und der Annahme neuer Mandate.
Ein Assistent löst das, indem er den Erstkontakt vollständig übernimmt, ohne rechtlich zu beraten. Er erfasst, worum es geht, um welches Rechtsgebiet es sich handelt, ob eine Frist läuft, wer die Gegenseite ist und ob eine Rechtsschutzversicherung besteht. Das sind organisatorische Angaben, keine Rechtsberatung, und sie machen den Unterschied zwischen einem vorbereiteten und einem unvorbereiteten Erstgespräch.
Zwei Punkte sind dabei nicht verhandelbar. Erstens: Sonora erteilt keine Rechtsauskunft. Jede inhaltliche Frage wird an die Kanzlei übergeben. Zweitens: Die Verschwiegenheitspflicht nach § 43a BRAO und § 203 StGB muss gewahrt bleiben. Deshalb schließen wir einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung, die Verarbeitung läuft auf Servern in der EU, und die erhobenen Daten werden auf das Notwendige begrenzt. Die Angaben der Gegenseite werden erfasst, damit Sie eine Kollisionsprüfung durchführen können, bevor ein Mandat entsteht.